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SELBSTsicher mit Hund – was Dein Hund Dir über Dich selbst zeigen kann

Autorenbild: Die Menschen-Trainerin für Hunde
Die Menschen-Trainerin für Hunde
3. Okt.
5 Min. Lesezeit

Gemeinsam wachsen mit Hund - Ein Empowerment-Kurs für Frauen und ihre Hunde


Kurzfristig  Hundesitter gesucht


Vielleicht kennst Du solche Situationen.


Dein Hund zieht an der Leine und Du merkst, wie Du innerlich immer unsicherer wirst.


Er bellt einen anderen Hund an und plötzlich bist Du vor allem damit beschäftigt, was die Menschen um Dich herum wohl denken.


Du möchtest eine Grenze setzen – und nimmst sie wenige Sekunden später selbst wieder zurück.


Oder Du weißt eigentlich ganz genau, was Du möchtest. Und trotzdem fehlt Dir in diesem Moment die Klarheit, wirklich dazu zu stehen.


Dann geht es manchmal um mehr als um Hundetraining.


Nicht, weil mit Dir etwas nicht stimmt.


Sondern weil unsere Hunde ziemlich gute Beobachter sind. Sie leben eng mit uns zusammen und reagieren auf unsere Präsenz, unsere Klarheit, unsere Unsicherheit, unsere Grenzen und darauf, wie selbstverständlich wir unseren eigenen Raum einnehmen.


Und manchmal zeigen sie uns dadurch etwas, das weit über das Zusammenleben mit einem Hund hinausgeht.


Ich kenne diesen Weg selbst



Ich hatte früh gelernt, mich anzupassen, viel auszuhalten und meine eigenen Grenzen nicht immer ernst zu nehmen. Später lebte ich in einer toxischen Beziehung, in der ich massiv unter Druck gesetzt und auch geschlagen wurde.

Mein erster Hund Cherry hat mir auf ganz besondere Weise geholfen, den Weg aus dieser Beziehung zu finden.


Ich sage bis heute: Dieser Hund hat mir das Leben gerettet.


Doch damit begann mein Weg eigentlich erst.


Jahre später brachte mich meine zweite Hündin Aisha zu der Arbeit, die ich heute mache. Sie reagierte auffallend unterschiedlich auf Menschen – unter anderem auf Hundetrainer, mit denen ich damals beruflich zu tun hatte.


Ich wollte verstehen, warum.


Bei einem dieser Trainer führte ich vor über 20 Jahren eine Diskussion, die mir bis heute geblieben ist.


Für mich war damals klar: Wenn ich meinen Hund liebe, darf ich doch nicht streng sein oder ihm Grenzen setzen.


Er brachte mich behutsam zu einer anderen Frage: Tue ich meinem Hund damit wirklich etwas Gutes – oder lege ich meine eigene Geschichte auf ihn?


Diese Frage wurde zu einem Wendepunkt.


Klarheit und Liebe sind keine Gegensätze


Ich begann zu verstehen, wie viel von uns selbst in die Beziehung zu unserem Hund hineinwirkt.


Unsere Unsicherheit.

Unsere Angst vor Konflikten.

Unser Wunsch nach Harmonie.

Die Schwierigkeit, Nein zu sagen.

Raum einzunehmen.

Eine Entscheidung zu treffen und bei ihr zu bleiben.


Und ich lernte etwas, das meine Arbeit bis heute prägt:


Eine Grenze muss nicht hart sein.

Führung bedeutet nicht, jemanden kleinzumachen.

Ich kann klar sein und trotzdem mitfühlend bleiben.

Ich kann meinen Raum einnehmen, ohne mein Herz zu verlieren.


Und ich kann meinen Hund lieben, ohne ihm jede Frustration abzunehmen oder jede seiner Entscheidungen zu meiner Aufgabe zu machen.


Mein heutiger Hund Mahalo wurde schließlich meine ganz persönliche Masterclass. Mit ihm funktionierte vieles nicht mehr, was vorher selbstverständlich gewesen war. Er zwang mich, noch genauer hinzuschauen – auf Nervensystem, Regulation, Beziehung und immer wieder auch auf mich selbst.


Jeder meiner Hunde hat mir auf seine Weise etwas über mich beigebracht.


Über Präsenz.

Über Grenzen.

Über Vertrauen.

Über Verantwortung.

Über Loslassen.

Und darüber, den eigenen Platz einzunehmen.


Aus all diesen Erfahrungen ist SELBSTsicher durchs Leben mit Hund entstanden.


Was bedeutet „SELBSTsicher mit Hund“?


Es geht nicht darum, aus einer unsicheren Frau plötzlich eine besonders laute oder durchsetzungsstarke Frau zu machen.


Und schon gar nicht darum, Deinem Hund gegenüber härter zu werden.


Es geht darum, Dich selbst wieder deutlicher wahrzunehmen.


Was möchtest Du eigentlich?

Wo wirst Du unsicher?

Wo weichst Du zurück?

Wo fehlt Deinem Nein die Klarheit?

Wo übernimmst Du zu viel – oder vielleicht auch zu wenig Führung?

Wo beobachtest Du ständig Deinen Hund, anstatt selbst Orientierung zu geben?


Und wie kannst Du Deinen Raum einnehmen, ohne Dich dafür rechtfertigen zu müssen?


Der Hund wird dabei nicht zum Therapeuten und auch nicht zum Problem erklärt.


Er ist Dein Gegenüber.


Und in dieser Beziehung kann unglaublich viel sichtbar werden.


Neu: Empowerment für Frauen mit Hund – auch in der Gruppe


Bisher habe ich diese Arbeit vor allem individuell mit Mensch-Hund-Teams gemacht. Im kommenden Jahr möchte ich dafür zusätzlich einen besonderen Gruppenraum öffnen:


SELBSTsicher – gemeinsam wachsen mit Hund.

Ein Gruppenformat speziell für Frauen und ihre Hunde.

Keine klassische Hundeschule.


Keine Reihe von Übungen, die alle Mensch-Hund-Teams gleichzeitig absolvieren müssen.


Und kein Wettbewerb darum, wessen Hund am bravsten neben dem linken Knie sitzt.


Wir arbeiten mit dem, was im wirklichen Leben geschieht.


Vielleicht merkst Du bei einer Hundebegegnung, wie Du innerlich kleiner wirst.


Vielleicht fällt Dir auf, dass Du Deinem Hund eine Grenze setzt – sie aber selbst nicht wirklich glaubst.


Vielleicht traust Du Dich nicht, Deinen Raum einzunehmen, weil Du Angst hast, zu streng zu sein.


Oder Dein Hund wird nervös, bellt oder macht gerade überhaupt nicht das, was Du Dir vorgestellt hast – und Deine größte Sorge ist plötzlich, vor den anderen negativ aufzufallen.


Auch das darf sichtbar sein.


Denn in diesem Kurs geht es nicht darum, einen perfekten Hund vorzuführen.

Es geht darum, gemeinsam zu lernen.


Warum gerade eine Gruppe?


Eine Gruppe kann etwas, das ein Einzelcoaching nicht kann.


Du kannst nicht nur Dich und Deinen eigenen Hund erleben, sondern auch andere Frauen beobachten.


Vielleicht erkennst Du bei einer anderen etwas, das Dir bei Dir selbst bisher gar nicht aufgefallen ist.


Vielleicht erlebst Du, wie eine Frau zögert, eine Grenze setzt, wieder zurückweicht – und es noch einmal versucht.


Vielleicht merkst Du plötzlich: Ach. Das kenne ich auch.


Und vielleicht entsteht daraus Austausch.


Nicht, weil wir einen therapeutischen Frauenkreis veranstalten und anschließend Mahalo den Redestab herumreichen. 😉


Sondern weil gemeinsames Erleben verbinden kann.


Niemand muss Persönliches erzählen. Niemand muss sich erklären. Und niemand wird mit seinem Hund vorgeführt oder bewertet.


Du entscheidest selbst, wie weit Du Dich zeigen möchtest.


Der gemeinsame Nenner bleibt immer die Beziehung zwischen Dir und Deinem Hund.


Vielleicht verändert sich dabei mehr als Euer Zusammenleben


Genau das habe ich in meiner Arbeit immer wieder erlebt.


Frauen erzählen mir nach einem Coaching, dass sie sich im Umgang mit ihrem Hund sicherer fühlen.


Dass sie ihrer Wahrnehmung mehr vertrauen.

Dass sie in schwierigen Situationen präsenter bleiben.

Dass sie sich körperlich aufrichten und ihren Raum anders einnehmen.


Und manchmal stellen sie irgendwann fest: Das bleibt nicht beim Hund.


Eine Kundin erzählte mir einmal, seit unserem Training habe sie sich sogar getraut, ihrem Chef endlich die Meinung zu sagen. Nicht, weil wir im Hundecoaching ihren Chef bearbeitet hätten. Sondern weil sich in ihr etwas verändert hatte.


Genau darin liegt für mich die besondere Kraft unserer Hunde.

Sie können uns nicht den Weg abnehmen.

Aber manchmal zeigen sie uns ziemlich deutlich, wo unserer beginnt.


Zwei Wege – derselbe Gedanke


Wenn Du Dich darin wiedererkennst, kannst Du diesen Weg auf unterschiedliche Weise mit mir gehen.


Im Einzelcoaching SELBSTsicher durchs Leben mit Hund schauen wir ganz individuell auf Dich, Deinen Hund und das, was sich zwischen Euch zeigt.


Im neuen Gruppenformat SELBSTsicher – gemeinsam wachsen mit Hund entsteht zusätzlich der Erfahrungsraum mit anderen Frauen und ihren Hunden: beobachten, ausprobieren, voneinander lernen und – wenn es sich ergibt und gewünscht ist – miteinander austauschen.


Und wenn Du zuerst wissen möchtest, warum diese Arbeit für mich so persönlich ist, kannst Du meine Herzensgeschichte lesen. Dort erzähle ich mehr darüber, wie meine Hunde meinen eigenen Lebensweg geprägt haben.


Denn SELBSTsicher ist für mich kein Konzept, das irgendwann am Schreibtisch entstanden ist.


Ich kenne diesen Weg selbst.


Und vielleicht braucht es manchmal gar nicht weniger Herz.


Sondern mehr Klarheit darin, wem dieses Herz gehört – und wo die eigenen Grenzen beginnen.




 
 
 

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