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HUNDEBEGEGNUNGEN  WENN "FREILAUF" ZUM PROBLEM WIRD

✔ Ausgangssituation

 

Ein junger Hundehalter kam zu mir, nachdem es zu einem Zwischenfall mit einem anderen Hund gekommen war.

Die Hunde gerieten in einen Konflikt

sein Hund biss im Verlauf der Situation zu

 

Für ihn war klar:
„Mein Hund ist eigentlich nicht aggressiv.“

✔ Das Problem

 

Der Hund wurde regelmässig in einem grossen Freilaufgebiet geführt, in dem viele fremde Hunde aufeinandertreffen.

aus der Überzeugung heraus:

  • der Hund braucht Kontakt zu vielen Artgenossen

  • er soll spielen, rennen, sich austoben

  • das gehört zu einem „sozialen“ Hund

✔ Was tatsächlich passiert ist

 

Der Hund zeigte grundsätzlich eine gute, klare Kommunikation.

 

Doch: Nicht jeder andere Hund reagiert darauf angemessen.

Es kam zu Missverständnissen, zu Spannungen, und schliesslich zum Konflikt

✔ Der entscheidende Punkt

 

Viele Hundehalter sehen in solchen Situationen:

Spiel
Sozialkontakt
„die klären das untereinander“

Aus Sicht des Hundes bedeutet das oft etwas ganz anderes:

  • ständige Einschätzung fremder Hunde

  • Klärung von Situationen ohne Unterstützung

  • Unsicherheit oder Druck

✔ Was wir verändert haben

 

Der Fokus lag nicht auf „Training gegen Aggression“.

sondern auf:

  • bewusster Auswahl von Begegnungen

  • klarer Führung durch den Menschen

  • weniger unkontrollierten Hundekontakten

 

Der Hund musste nicht mehr alles selbst regeln.

✔ Das Ergebnis

 

Der Halter fühlte sich sofort sicherer.

 

mehr Klarheit
weniger Stress
mehr Kontrolle in Alltagssituationen

Auch der Hund wurde ruhiger, weil die Verantwortung wieder beim Menschen lag.

✔ Was dieser Fall zeigt

 

Nicht jeder Hund braucht viele unkontrollierte Kontakte

Und nicht jede Begegnung ist sinnvoll

Ein Hund muss nicht mit allen spielen – sondern sich auf seinen Menschen verlassen können.

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