Hundetrainer - Warum ich nicht öffentlich über andere Hundetrainer herziehe
- Die Menschen-Trainerin für Hunde

- 5. Mai
- 2 Min. Lesezeit
und was das mit echter Professionalität im Hundetraining zu tun hat

Wenn man sich in der Hundeszene bewegt, besonders auf Social Media, begegnet man täglich neuen Ansätzen, Methoden und Meinungen.
Und ja – ich sehe vieles.
Und ja – ich denke mir auch oft meinen Teil.
Der Unterschied liegt im Umgang damit
Ich könnte unter unzähligen Beiträgen kommentieren.
Ich könnte widersprechen, korrigieren oder meine Sicht darlegen.
Aber ich tue es nicht.
Nicht, weil ich keine Meinung habe.
Sondern weil ich bewusst entscheide, wie ich damit umgehe.
Anstand ist keine Methode
Für mich gehört es zum professionellen Umgang, andere stehen zu lassen.
Auch dann, wenn ich Dinge anders sehe.
Ich muss mich nicht über andere definieren oder mich durch Kritik positionieren.
Ich definiere mich über meine Arbeit.
Fachlichkeit zeigt sich nicht im Lautsein
Ich beobachte immer wieder, wie Trainer öffentlich über andere urteilen oder Methoden schlecht machen.
Das mag Aufmerksamkeit bringen.
Für mich ist es kein Zeichen von Qualität.
Wirkliche Kompetenz zeigt sich im Umgang mit Mensch und Hund – nicht in Kommentarspalten oder Postings über andere.
Ich arbeite anders – und das genügt
Wenn ich gefragt werde, gebe ich meine ehrliche Einschätzung.
Klar, direkt und verständlich.
Zum Beispiel:
"Hat es dir geholfen?“
"Dein Hund weiss ja, wie er heisst.“
Oft braucht es gar nicht mehr.
Social Media ist kein Trainingsplatz
Es wäre einfach, überall seine Meinung zu äussern.
Aber ich frage mich:
„Hilft das gerade wirklich jemandem?“
Und meistens ist die Antwort nein.
Mein Fokus liegt woanders
Ich arbeite mit echten Menschen und echten Hunden.
Mit echten Herausforderungen.
Dort gehört meine Energie hin.
Nicht in öffentliche Diskussionen.
Haltung statt Lautstärke
Ich sehe vieles.
Ich denke vieles.
Aber ich entscheide bewusst, nicht alles auszusprechen.
Nicht aus Zurückhaltung.
Sondern aus Klarheit.
Und vielleicht ist genau das eine Form von Professionalität,
die man nicht laut erklären muss – sondern die man spürt.
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