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Führung im Hundetraining

  • Autorenbild: Die Menschen-Trainerin für Hunde
    Die Menschen-Trainerin für Hunde
  • 6. Apr.
  • 2 Min. Lesezeit

„Dein Hund ist nicht geführt – er ist abhängig.“



Ich sag’s, wie es ist:


Mich erschreckt, was heute als „gutes Hundetraining“ verkauft wird.


Hunde, die:

  • perfekt im Fuß laufen

  • permanent nach oben starren

  • auf jedes kleinste Signal reagieren


Und alle klatschen:

„Wow, wie gut der hört!“


Ich denke mir:

Der hört nicht gut – der denkt nicht mehr.


Wann haben wir angefangen, Hunde klein zu machen?


Ein Hund kommt auf die Welt mit:

  • Neugier

  • Eigenständigkeit

  • Intelligenz

  • sozialem Gespür


Und was passiert dann? Wir stopfen ihn voll mit:

  • Leckerli

  • Kommandos

  • Erwartung

  • Kontrolle


Bis er nur noch fragt: „Was willst du von mir?“ „Wo ist der Keks?“


Und das nennen wir dann:

Führung


Sorry, aber: Das ist Dressur.


Meine Realität


Ich habe einen Hund übernommen.

Mit 12 Wochen.


Und dieser Hund war schon:

  • überkonditioniert

  • übersozialisiert

  • fremdgesteuert

  • innerlich blockiert


EIN WELPE.

Das hat mir wirklich die Tränen in die Augen getrieben.


So früh kann man einem Lebewesen bereits beibringen, sich selbst nicht mehr zu vertrauen.

Und das Schlimmste: Ein Teil davon bleibt.

Das ist keine Theorie. Das ist Realität. Meine Realität, mein Leben mit diesem Hund.


Führung hat nichts mit Keksen zu tun


Ich brauche keinen Hund, der:

  • an meiner Hand klebt

  • mich ständig anstarrt

  • ohne mich nichts mehr entscheidet


Ich brauche einen Hund, der: im Leben klarkommt


Was Führung wirklich ist


Ganz einfach: Ich übernehme Verantwortung.

Ich sage:

  • was geht

  • was nicht geht

  • wo die Grenze ist


Und ich halte das aus.

ohne Leckerli, ohne Dauerkommandos, ohne Theater


Ein geführter Hund darf denken


Und das ist vielleicht der grösste Unterschied:

Mein Hund darf:

  • schauen

  • wahrnehmen

  • reagieren

  • lernen

aber innerhalb meines Rahmens

Ich mache ihn nicht klein. Ich mache ihn klarer.


Das Problem ist nicht der Hund


Ich sag’s nochmal deutlich:

Die meisten Hunde sind nicht das Problem.

Die Menschen sind es.


Weil sie:

  • kontrollieren statt führen

  • trainieren statt verstehen

  • kompensieren statt Verantwortung übernehmen


Leben ist kein Hundeplatz

Da draußen gibt es:

  • andere Hunde

  • Menschen

  • Reize

  • Chaos


Und genau dort zeigt sich: ob ein Hund geführt ist – oder nur trainiert


Wenn dein Hund nur „funktioniert“…

…weil du ihn konditioniert hast,

dann funktioniert er nur mit dir

aber nicht im Leben

Und das ist gefährlich.


Mein Standpunkt

„Hunde brauchen Führung – kein Training.“

Und ja, ich sage auch das:

Viele Hunde sind nicht schwierig. Sie sind falsch geführt.


Abschluss

Ich will keinen perfekten Hund.

Ich will einen Hund, der:

  • lebt

  • denkt

  • vertraut


und sich an mir orientiert,


weil ich führe – nicht weil ich füttere.


Mehr dazu findest Du hier

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